
Einladung zur feierlichen Benennung „Gertrud-Classen-Platz“
Das Bezirksamt Pankow von Berlin hat am 19. November 2019 in Zusammenarbeit mit dem Frauenbeirat Pankow beschlossen, die öffentliche Fläche zwischen Naugarder Straße, Hosemannstraße und Erich-Weinert-Straße zu benennen in „Gertrud-Classen-Platz“.
Wann? Donnerstag, 10. Oktober 2024, 16:30 Uhr
Wo? Kreuzung Naugarder Straße, Hosemannstraße, Erich-Weinert-Straße in 10409 Berlin

Einladung zur feierlichen Benennung „Gertrud-Classen-Platz“
Das Bezirksamt Pankow von Berlin hat am 19. November 2019 in Zusammenarbeit mit dem Frauenbeirat Pankow beschlossen, die öffentliche Fläche zwischen Naugarder Straße, Hosemannstraße und Erich-Weinert-Straße zu benennen in „Gertrud-Classen-Platz“.
Denkzeichen im Öffentlichen Raum: Bezirksamt Pankow von Berlin, Bezirksstadträtin für Ordnung und öffentlichen Raum, Manuela Anders-Granitzki; Gleichstellungs- beauftragte, Stephanie Wittenburg; Frauenbeirat Pankow; AG SpurenSuche; Kiezinitiative Gertrud-Classen-Platz
Wann? Donnerstag, 10. Oktober 2024, 16:30 Uhr
Wo? Kreuzung Naugarder Straße, Hosemannstraße, Erich-Weinert-Straße in 10409 Berlin
Gertrud Classen (geb. 3. Juli 1905 in Königsberg, gest. am 3. September 1974 in Berlin) war Bildhauerin und Malerin. Sie engagierte sich sehr früh in der Wandervogelbewegung und forderte mit anderen jungen Frauen eine eigene Sparte für Mädchen und junge Frauen, da sie in dem männlich dominierten Bund keinen Raum für sich sahen. Nach 1933 war sie aktiv im Widerstand gegen das Naziregime und wurde mehrmals verhaftet. Gertrud Classen beherbergte die untergetauchte jüdische Widerstandskämpferin Ilse Stillmann und den Deserteur und Widerstandskämpfer Oskar Huth. Nach dem Krieg lebte sie in der DDR, war von 1950–1953 Meisterschülerin an der Akademie der Künste der DDR und bis 1965 als freischaffende Bildhauerin tätig. In der Grünanlage an der Ossietzkystraße steht die Skulptur „Die Aufbauhelferin“. Ebenfalls von ihr stammt die Skulptur „Lesender Knabe“ in der Pistoriusstraße/Ecke Woelckpromenade.